Herrschäftler Bike-Frühling

24/25. April 2021

Im April erwachen die Rebberge langsam aber sicher aus dem Winterschlaf, die Laubbäume in den Wäldern leuchten in allen Variationen von Grün, der Bärlauch lässt bereits vom vollen Teller am Abend träumen – begleitet von einem Glas Malanser, Jeninser oder Fläscher.

Der Frühling in der Bündner Herrschaft ist ein Erlebnis – umso mehr, wenn man diesen auf den schönsten Trails der Region geniessen kann. Denn die Region besteht nicht nur aus Rebbergen und beschaulichen Winzerdörfern; sie ist mit ihren meist trockenen Südhängen oberhalb des Weinbaugebiets ein kleines Paradies für Mountainbiker.

Wir übernachten in einem Hotel in den Rebbergen in Jenins, ein guter Ausgangspunkt für die beiden Touren, die uns nicht nur über abwechslungsreiche Trails, sondern auch zu den schönsten Aussichtspunkten der Region führen.

Die Touren sind nicht schwierig (etwas Trail-Erfahrung wird vorausgesetzt), aber auch Könner kommen auf ihre Kosten.

Preis

CHF 390

Region

Bündner Herrschaft

Schwierigkeit

Einfach – Mittel (S1)

Kondition

Mittel
(max. 1100 Hm/Tag)

E-Bike

Geeignet

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Preis: CHF 390 (Einzelzimmerzuschlag solange verfügbar: CHF 5 bis 35 )
Inklusive: 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, Organisation und Guiding an 2 Tagen
Nicht inklusive:
Mittagessen, Nachtessen, Getränke, An- und Rückreise, Einzelzimmerzuschlag

Mildes Klima, Föhn und kalkhaltige Böden: Graubünden ist auch Weinland, hervorragend geeignet für den Anbau hochklassiger Reben. Mitten im Heidiland, von Fläsch bis Malans in der Bündner Herrschaft finden sich entlang des Rheins 42 Rebsorten, aus denen mehr als 70 Betriebe eine grosse Palette an Weinen keltern. Besonders beliebt ist der komplex-raffinierte Blauburgunder, dem die Bündner Winzer dank naturnaher Bewirtschaftung und klein gehaltenen Erträgen zu besonderem Glanz verhelfen.

Bündner Herrschaft ist ursprünglich der volkstümliche Name für die Herrschaft Maienfeld, eine ehemalige gemeine Herrschaft der Drei Bünde. Die heutzutage unter diesem Namen touristisch vermarktete Region umfasst die Stadtgemeinde Maienfeld und die Gemeinden Fläsch, Malans und Jenins.

Ab dem 14. Jahrhundert wanderten Walser in die Region ein und gründeten mehrere Siedlungen. Sie erstritten sich mit der Zeit immer mehr Rechte und hatten in Rofels, einem kleinen Dorf zwischen Maienfeld und St. Luzisteig, irgendwann volles Selbstverwaltungsrecht. Das damals gebaute Rathaus steht noch heute – und ist inzwischen das Zentrum des Heididorfs. Denn das Walserdorf soll der Ort sein, in dem Johanna Spyris Romanfigur gewohnt hat, wenn sie nicht gerade bei ihrem Grossvater auf der Alp war.

Viel weiter zurück reicht die Geschichte von St. Luzisteig, dem Pass zwischen der Bündner Herrschaft und Lichtenstein. Bereits ab 15 v. Chr. kamen hier die Römer durch. Später hatte der Pass grosse Bedeutung, da er bis zur Eröffnung der Rheintaleisenbahn 1858 die einzige befahrbare Verbindung Bündens mit dem Vorarlberg und dem süddeutschen Raum war. Der Pass stand deshalb häufig im Brennpunkt von militärischen Auseinandersetzungen. Die heutigen, massiven Befestigungen wurden zum Grossteil 1850-60 erbaut. Seit 1834 ist St. Luzisteig ein militärischer Ausbildungsplatz – noch heute nicht übersehbar.

Wir übernachten mitten in den Rebbergen, im traditionsreichen Gasthaus zur Bündte am Rande von Jenins. Hier wurde ursprünglich Wein gekeltert, seit 1890 ist es ein Gasthaus.

Mit dem Auto erreicht man das Gasthaus via Autobahnausfahrt Maienfeld. Wer mit dem Zug anreist, meldet sich bitte bei mir, ich organisiere den Transport vom Bahnhof Bad Ragaz oder Maienfeld.

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